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Die Kunst der Vorpalastzeit

Die Göttin von Mirtos
Die Göttin von Mirtos
Dank ihrer Verbindungen mit Ägypten hatten die Minoer schon seit frühen Zeiten besondere Techniken für Arbeiten aus Stein erlernt. Der Stein wurde mit einem Holzbohrer bearbeitet, wobei nasser Sand als Schleifmittel diente. Zu den beliebten Gesteinsarten zählten Speckstein, Stalagmit, Alabaster, Schiefer und Serpentin. Beispiele solcher Arbeiten sind im Museum von Iraklion ausgestellt. Besonders sehenswerte Stücke sind zwei Pyxiden aus Zakros und Mochlos.
Zur Schmuckherstellung importierten die Minoer Gold aus den Goldbergwerken von Sinai und aus Kleinasien. Purpuramethyst und roten Karneol schürften sie vor Ort. Für die Herstellung von Dolchen erhielten sie aus Zypern Kupfer, den sie mit Zinn legierten, welchen sie vermutlich aus Kleinasien importierten. Silber wurde wahrscheinlich von Sizilien und Sifnos eingeführt. Die Siegelsteine jener Zeit waren aus weichem Material, wie Knochen, Speckstein und Elfenbein von Syrien und Ägypten.

Bilder von Die Kunst der Vorpalastzeit:


Pyxis von Zakros, mit einem Henkel in Form eines ruhenden Hundes
Pyxis von Zakros, mit einem Henkel in Form eines ruhenden Hundes Sogenannte Teekanne im Vasiliki-Stil aus der Vorpalastzeit, von Mirtos
Sogenannte Teekanne im Vasiliki-Stil aus der Vorpalastzeit, von Mirtos Krug im Koumasa- oder Mirtos-Styl aus der Vorpalastzeit
Krug im Koumasa- oder Mirtos-Styl aus der Vorpalastzeit Die Göttin von Mirtos
Die Göttin von Mirtos


 

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