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Crete TOURnet: Home Kretische Küche Käse

Käse

Käse

Weltweit ist der Käseverbrauch auf Kreta am höchsten. Dafür gibt es mehrere gute Gründe: Das Essen wird nicht als Heilmittel, sondern als Genuss betrachtet. Der Geschmack der kretischen Käsesorten wie “Graviera”, “Kefalotyri”, “Kefalograviera” u.a. (Hartkäsesorten) und Myzithra (Weichkäse) ist unübertroffen.
Als reiche Quelle von Kalk und Proteinen von hohem biologischen Wert spielt Käse eine Hauptrolle in der kretischen Küche. Man sagt, dass Käse gesättigte Fette enthalte, aber die Kreter, die ihn essen, haben keine hohen Cholesterinwerte. Wahrscheinlich stellt die Zusammenstellung des Speisezettels die ideale Ausgewogenheit dar. Die kretische Ernährungsweise ist durch das eindrucksvolle Gleichgewicht natürlicher Produkte gekennzeichnet, das zur Erhaltung einer stabilen Gesundheit nötig ist.
Neuere Forschungen bringen die Protein abbauenden Stoffe der milchwirtschaftlichen Produkte in Zusammenhang mit der Hemmung von Brust- und Prostatakrebs. Auf Kreta und in Frankreich sind intensive Studien im Gange, um neue Heilungsmethoden zu entwickeln, die sich aus diesen wissenschaftlichen Schlussfolgerungen ergeben. Unsere Käsesorten enthalten die Vitamine A, B1, B2, B3, B6, Folsäure sowie wesentliche Mineralstoffe und Aminosäuren. Die Wurzeln der Viehwirtschaft (Ziegen und Schafe) liegen in den Mythen des Altertums. Die Legende erzählt, dass kretische Milchprodukte den großen Gott Zeus ernährten, der in einer Höhle geboren wurde und die Ziege Amalthia als Amme hatte. Seitdem hat sich der Charakter der kretischen Viehwirtschaft kaum verändert. Sie stützt sich vor allem auf kleine Tiere (Ziegen, Schafe), überhaupt nicht auf Rinder.
Die Tiere leben auf offenen Weiden, und es gibt keine Viehzucht, wo Tiere längere Zeit in Ställen gehalten werden. Das ganze Jahr über leben die Tiere frei auf den Weideplätzen der Berge. Dort ernähren sie sich fast ausschließlich von Wildpflanzen, den wunderbaren kretischen Kräutern und Sträuchern. Diese Art der traditionellen Viehzucht stützt sich auf jahrhundertealte Erfahrungen. Der einzige wesentliche Unterschied liegt darin, dass die Milchverarbeitung nicht mehr in den Schäfereien stattfindet, sondern in modernen Anlagen der Milchverarbeitungsbetriebe, die einerseits die Traditionen aufrecht erhalten, andererseits die Hygiene- und Sicherheitsvorschriften peinlich genau beachten. Der kretische “Graviera” ist von einzigartigem Geschmack, ebenso wie die anderen Sorten (“Kefalotyri’, “Kefalograviera”, “Anthotyros”…).